Das Jahr 2017

Keine Brücke

..

24.07.2017

Huhu, da bin ich wieder.

Wie ihr ja wisst, laufe ich viel und fahre auch eine ganze Menge Kilometer in meinem Körbchen auf dem Fahrrad. Gestern waren wir auch wieder unterwegs und haben eine Menge erlebt.

Zunächst kamen wir an eine Stelle, da waren mehrere große Türme, die in den Himmel ragten. Da kommt später man Strom raus, sagte Herrchen. Aber ich glaube das nicht. Da waren keine Steckdosen und auch kein langes Kabel, das bis zu uns nach Hause gereicht hätte. Meistens weiß Herrchen ja, was er sagt, aber manchmal.. :

Jedenfalls waren wir bei diesen Türmen und die waren wirklich hoch, so richtig hoch. Könnt ihr auf den Bildern sehen. Und da war auch ein umgekippter Kran. Ich dachte jedenfalls, dass er umgekippt ist, war er aber nicht. Der gehörte so. Den braucht man, um die Propeller anzubauen, die den Wind machen. Da können die ruhig mit warten. Immer gegen den Wird zu fahren ist anstrengend.

Wir sind dann aber weitergefahren und sind viele Wege gefahren, die wir noch nicht kannten. Dabei kamen wir an einen See. Da bin ich erst einmal schnell rein und habe mich erfrischt und getrunken. Ganz tief rein aber nicht. Ich hing noch an der Leine, weil ich noch kein Seepferdchen habe, sagte Herrchen. Weshalb ich in das tiefe Wasser darf, wenn ich ein Pferd habe, erschließt sich mir nicht. Ich warte mal ab. Das war da wild romantisch und wir wollen da wieder hin, zum Picknicken.

Dann ging’s weiter nach der Karte und wir kamen plötzlich an einen Bach. Der war nicht sehr breit und auch nicht zu tief, hatte aber keine Brücke. Was tun?

Herrchen und Frauchen zogen sich die Schuhe aus und gingen in den Bach, um zu sehen, wie tief der wirklich war und fanden das in Ordnung. Dann wurde ich mitsamt dem Fahrrad durch den Bach geschoben und Herrchen holte danach das Fahrrad von Frauchen. Dabei entdeckte er Flusskrebse im Bach und hat diese versucht zu fotografieren. Wer einen Krebs auf dem Foto weiter unten findet, darf ihn behalten.

 

Bis dahin

Lisa

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Das Jahr 2017

Badetag

19.07.2017

Heute ist Badetag. Ich sehe nämlich so aus, als könnte ich es gebrauchen (meint Frauchen). Dabei fing alles ganz harmlos an. Wir drei haben uns die Fahrräder geschnappt (also zwei nahmen sich die Fahrräder, einer schnappte mich) und sind los, der Abendsonne entgegen. Und wenn wir unterwegs sind, will ich natürlich laufen. Das habe ich mal wieder sehr gründlich getan. So gründlich, dass ich zwischendurch ins Körbchen musste, weil ich mich sonst totgelaufen hätte (Blödsinn: Herrchen und Frauchen konnten einfach nicht mehr. So war das nämlich). Naja, wie dem auch sei, ich machte eine Pause im Körbchen und nach kurzer Zeit machte ich mich aber auch schon wieder bemerkbar, weil ich wieder laufen wollte. Das durfte ich dann auch.

Auf unserer Strecke kamen wir an einen kleinen Fluss namens Neetze. Da bin ich dann erstmal rein. Ehrlich, ich war doch ganz schön fertig und musste mich abkühlen. Ich bin allerdings nicht ganz hinein, sondern nur am Rand, weil es da so schön sandig ist und der gut im Fell kleben bleibt. Das ist gesund und hält jung. Kann man auf dem Foto sehen. Als es wieder weiterging, freute sich Herrchen darüber, auch eine Menge von dem Sand abzubekommen. Schließlich half er mir ins Körbchen. Im Video weiter unten, kann man mich im Körbchen sehen. Das hat Herrchen während der Fahrt gedreht. Bo äjh, der kann was.

Ich bin selbstverständlich noch mal gelaufen, fit wie ich bin. Als wir Zuhause ankamen, durfte ich in die Wanne. Wundert euch nicht von wegen ich durfte. Ich mag das wirklich gerne. Jedenfalls muss ich vorher in die Wanne, damit Herrchen mich trockenföhnt. Und das mag ich nun wirklich gerne. Ich laufe morgens auch immer schnell ins Bad, wenn Frauchen sich die Harre föhnt, damit ich auch noch bepustet werde. Man ist das toll in dieser heißen Luft zu stehen. Wie ich an dem Tag so ausgesehen habe, könnt ihr unten sehen, oder auch oben. Ganz wie ihr wollt.

Bis dahin

Lisa

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P1150747

 

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Das Jahr 2017

Fotosession

04.07.2017

Huhu, da bin ich wieder

Ich war bei einer Fotosession und habe als Hauptdarsteller mitgewirkt. Ja, ich war sehr wichtig!

Eigentlich sollte mein Freund Mico fotografiert werden, aber da ich nun schon mal da war, habe ich mich selbstverständlich völlig uneigennützig zur Verfügung gestellt.

So eine Session dauert ganz schön lange und wir haben unglaublich viele Bilder gemacht. Herrchen sagt, dass das so sein muss, weil manchmal nicht immer alle die Augen aufhaben, oder woanders hinschauen, oder andere Widrigkeiten, wie er sich ausdrückt.

Mit der Kamera meines Herrchens kann man nicht nur fotografieren, sondern auch einen Film drehen. Wir haben aber nur fotografiert, obwohl man auch einen Film hätte machen können, der Apparat kann nämlich bis zu 53 Bilder pro Sekunde machen. Das ist schneller als im Film. So schnell kann ich mich gar nicht bewegen. Bei den Bildern hier, haben wir aber alle die Augen auf. Eines der Bilder kommt als Titelseite in einer Zeitschrift. Da bin ich allerdings nicht drauf. Unten sind nun drei Bilder, bei denen ich auch zu sehen bin.

Bis dahin

Lisa

 

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Das Jahr 2017

Muscheljagt

13.06.2017

Huhu, da bin ich wieder.

Ich habe eine Möglichkeit entdeckt Aufmerksamkeit zu erregen. Nicht dass ihr glaubt ich hätte dieses nötig. Für Aufmerksamkeit sorge ich schon. Manchmal allerdings werden Leute im Fernsehen umgebracht und dann schauen Herrchen und Frauchen zu. Ich könnte das nicht. Und überhaupt, wie blöd muss man als Schauspieler sein, um sich umbringen zu lassen. Da hat man ja gar nichts mehr von der Gage; höchstens die Nachkommen. Naja, versteh einer die Menschen.

Wie dem auch sei, in dem Video könnt ihr sehen, wie ich auf mich aufmerksam mache. Da brauche ich nicht viel für. Eine Muschel und ein Fußboden reicht. Schön ist es, wenn der Fußboden aus Fliesen ist. Auf Teppich macht es nicht soviel Spaß. Unten könnt ihr sehen, wie das geht. Am Anfang ist es noch ein wenig dunkel, da ist mehr hören angesagt. Ich fühlte mich allerdings auch beobachtet, so dass ich die Muscheljagt kurz unterbrochen habe. Aber das dauerte nicht solange.

Video

Bis dahin

Lisa

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Das Jahr 2017

Ich laufe

19.05.2017

Da bin ich wieder.

Ich war laufen und habe dabei einen kleinen Film gedreht, damit ihr mal seht, wie ich laufen kann.

Wenn ich so loslege, ist Herrchen meistens noch nicht soweit. Er muss erst einmal auf sein Fahrrad aufsteigen, weil er sonst zu langsam ist. Damit er aber überhaupt ingange kommt, ziehe ich ihn in seine Startposition. Das seht ihr gleich am Anfang des kleinen Videos.

Ach ja, das Video ist etwas verwackelt, da die Kamera (das Handy) mit einem Halter am Lenker befestigt ist. Wenn der Boden uneben ist, oder Herrchen nicht klar geradeaus fahren kann, wackelt es. Werdet ihr schon sehen.

Wenn ich so richtig am Laufen bin, kann ich das ganz schön lange durchhalten. Ich laufe dann so 3-5 km (weit, nicht schnell) und danach geht’s wieder ins Körbchen. Letztens habe ich es jedoch ein wenig übertrieben. Da bin ich wohl völlig ausgetickt und bin so etwa 2-3 km mit maximalem Tempo (immerhin 22 km/h) gelaufen. Danach sollte ich ins Körbchen, was ich aber nicht wollte. Nützte aber nichts. Herrchen hat mir mit erhobener Stimme klargemacht, dass ich jetzt nicht mehr laufen darf. War wohl auch ganz gut so. Ich habe da erst gemerkt, dass ich total fertig war. Ich hätte mir wohl meine Beine kaputt gelaufen.

Die nächsten drei Tage danach mochte ich aber auch gar nicht mehr gehen und schon gar nicht laufen. Ich hatte nämlich eine Katze, die in meinen Beinen steckte. Das heißt, eigentlich war es gar keine Katze, sondern ein Kater und der steckte in meinen Muskeln. Jetzt wisst ihr auch, warum ich keine Katzen mag. Wenn die nämlich in meine Muskeln klettern (ich habe überhaupt nicht gesehen, wie das geht), tut das ordentlich weh.

Hier unten ist nun das Video zu sehen.

Bis dahin

Lisa

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Das Jahr 2017

Die Lüdden

03.05.2017

Da bin ich wieder,

ich bin heute mal wieder ein wenig am Fahrrad gelaufen. Das geht immer so gemütlich los mit:

  • Anfangen zu laufen
  • Schnuppern
  • Etwas laufen
  • Schnuppern
  • Geschäft erledigen
  • Laufen
  • Schnuppern
  • Wieder rein ins Körbchen (Herrchen ist genervt)
  • Winseln, weil ich wieder raus will
  • Und dann richtig laufen.

Und wie ich so laufe, kommen wir auf einem Feldweg an einen dunklen Fleck, den ich schon von Weitem gesehen habe. Dieser Fleck wurde dann größer und flog plötzlich weg. Da saß nämlich ein Kibitz (das ist ein Vogel) auf der Straße (naja, eher auf einem Feldweg) und nachdem er weggeflogen war, lag da noch ein kleiner Haufen (nicht was ihr jetzt denkt). Herrchen hat dann angehalten und erst einmal nachgesehen. Ich habe derweil auf das Fahrrad aufgepasst. Da war in dran angebunden.

Der Haufen auf der Straße waren die Lüdden von dem Kibitz. Da Kibitz-Kinder Nestflüchter sind (sagt jedenfalls Herrchen), haben sie sich wohl auf der Straße ausgeruht, denn die war schön warm. Damit die Kleinen nicht von oben frieren, saß dann die Mama drauf. Ich bin kein Nestflüchter. Da wo ich wohne, da bleibe ich auch. Wär‘ ja noch schöner, wenn ich vor dem guten Futter weglaufen würde.

Apropos Futter; ich durfte an die Kleinen nicht ran. Herrchen hatte bedenken, dass ich so wohl fressen würde. Alles Quatsch. Ich hätte vielleicht geschnupperhappt (Anm.d.Redaktion: erst schnuppern, dann weghapsen), aber möglicherweise auch nicht. Wie dem auch sei, hier die Bilder

Bis dahin

Lisa

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Das Jahr 2017

Am See

01.05.2017

Da bin ich wieder,

Wir waren gestern an einem See spazieren gegangen und mussten vorher ganz schön lange fahren, bis wir endlich da waren. Ich sitze dann während der Fahrt in meinem Körbchen und schaue aus dem Fenster. Hin und wieder muss ich dann mal schnell einem anderen Hund Bescheid bellen, dass ich hier im Auto sitze. Das mache ich aber nicht oft. Ich kenne die ja auch gar nicht. Aber, was muss, das muss.

Als wir am See ankamen, war der nicht da. Jedenfalls nicht sofort. Wir mussten zunächst durch einen Wald gehen und dann war er da und wir konnten ihn sehen. Der war ganz schön groß und voller Wasser. Geschmeckt hat es ja. Ich habe erst einmal einen großen Schluck getrunken.

Als wir so am See entlang gingen, kamen wir zu einem merkwürdigen Ding. Ich vermute, dass das vorher mal ein Baum war. Nur war er nicht mehr so groß. Es sah aus, als ob man oben was abgeschnitten hatte. Aber unten stand er im Wasser und da waren extra kleine Wege hingemacht, damit ich zu dem Ding konnte. Die waren ganz schmal und ich musste ordentlich balancieren, um hin zu kommen. Herrchen ist nicht hingegangen, weil er nicht abrutschen wollte. Dabei hat er viel größere Füße als ich. Da kann er gar nicht abrutschen. Mich hat er jedenfalls an der Sicherungsleine gehalten, um mich zu retten, falls ich ins Wasser falle.
Blödsinn, ich doch nicht! Hab ich auch bewiesen. Was das damit auf sich hat, könnt ihr unten im Video sehen.

Auf der Rückfahrt kamen wir dann noch an einem Schild vorbei, bei dem Herrchen fragte: was gilt denn nun? Wisst ihr das?

Und man glaubt es kaum, einige 100 Meter später kam dann Schild Nummer 2. Das hat Herrchen hier nachgestaltet, weil er dort nicht angehalten hat. Aber, so sah es aus.
Und auch hier die Frage: was gilt?

schild2

Der Baum

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Bis dahin

Lisa

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