Das Jahr 2018

Ein bisschen Wald muss rein

Hallo,
da bin ich schon wieder.
Wir waren gestern mal wieder mit dem Rad unterwegs. Erst gemütlich und später schnell. Als wir so gemütlich durch die Landschaft fuhren, saß ich in meinem Körbchen auf dem Fahrrad. Doch dann wurden wir plötzlich von einem anderen Radfahrer überholt und das sehr schnell. Das geht gar nicht und bei mir regte sich der Ehrgeiz, diesen Radfahrer einzuholen. Ich machte das Herrchen mit etwas Bellen und ein klein wenig Beißen in den Rücken klar und er hielt dann an.

Ich also raus aus dem Körbchen und hinter dem anderen hinterher, der schon ganz schön weit weg war. Da musste ich mich kräftig sputen. Leider bog der Radfahrer in eine andere Strecke ab, so dass ich ihn nicht mehr einholen konnte.
Pech gehabt. Ich war schon nahe dran. Es war übrigens sehr warm und mir wurde auch nicht kühler beim Laufen und wir machten eine Pause auf einer Bank im Wald.

Ich bekam zunächst etwas Wasser und durfte mich dann auch ausruhen. Das tat ich indem ich mich in den Tannennadeln und dem trockenen Laub wälzte. Ich war zwar immer noch aus der Puste, wie man sehen kann und nahm zu meiner persönlichen Dekoration die schöne Natur in meinem Fell auf.

Wie seht ihr hier im Video

Bis dahin

Lisa

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Das Jahr 2018

Ein blaues Etwas

Manchmal glaubt man im falschen Film zu sein.

Da komm‘ ich doch nach einem schweren Spieltag im Garten nichts ahnend nach Hause, und dann das:
Ein Biest auf dem Flur. Und nicht nur ein einfaches Biest, blau war es auch noch und lebte, denn es hat sich bewegt. Schlümpfe sind ja auch blau, aber die leben nicht. Das Ding schon.

Ich musste es erst einmal in Ruhe betrachten und ein wenig anbellen, um zu sehen, wie es reagiert. Tatsächlich hat es sich gar nicht geregt, aber…. das kann Tarnung sein. Also immer schön vorsichtig von allen Seiten betrachten, vielleicht leicht anschubsen, auf jeden Fall aber anbellen. Wenn das Biest Ohren hat, wird es schon reagieren. Hat es aber nicht.

Letztendlich musste ich den Anfang machen (nicht auf dem Video zu sehen) und mich langsam dem Ding annähern. Da hing an einer Seite etwas raus, was wie die Zunge aussah. Die hab‘ ich mir dann geschnappt und gemütlich abgeknabbert.

War wohl doch schon tot das Ding. Hat sich überhaupt nicht gewehrt.

Und was sagt uns das alles? Wenn man so viel Mut hat wie ich, kann man alles lösen.

Hier ist noch ein Video von den ersten Momenten.

Bis dahin

Lisa

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2018

Die Lösung des Rätsels

Nach dem Facebook-Countdown nun endlich die Lösung

Vom 08.06.2018 – 14.06.2018 habe ich (äh, natürlich Herrchen!) zusammen mit der Malerin Ulla Bülow eine Fotoausstellung in Winsen/Luhe.

Jeder Besucher ist herzlich Willkommen. Es wäre auch schön, wenn diese Info weitergereicht wird

Die Ausstellung ist im Gartenhaus der ehemaligen Bundesgartenschau.
Man fährt von Lüneburg kommend durch Winsen durch, am VW-Autohaus vorbei, unter der Fußgängerbrücke hindurch und dann taucht auf der rechten Seite ein Famila-Markt auf. Dort auf den Parkplatz fahren, parken und Richtung Lüneburg gehen. Jetzt kommt man an eine Anlieferstraße für den Markt, muss diese überqueren und geht über die Fußgängerbrücke in den Park. Im Grunde genommen geht es jetzt nur noch geradeaus direkt zum Gartenhaus.

Hinweis: sollte die Fußgängerbrücke noch gesperrt sein, geht an der Bundesstraße entlang, die rechts vorbeiführt.

Die Öffnungszeiten sind:
Mo-Fr. 13:00 – 17:00
Sa-So: 11:00 – 18:00

Ich freue mich auf viele Besucher


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Das Jahr 2018

Er schien verloren zu sein

Neulich ist etwas Schreckliches passiert.

Es war ein Morgen wie jeder andere auch und Herrchen, Frauchen und ich trafen uns zum Frühstück. Ich hatte einen großen Hunger, da ich tags zuvor wieder soviel am Rad gelaufen war.

Herrchen stellte mir meine Schüssel mit den Krümeln hin (morgens bekomme ich immer Trockenfutter) und ich fing an zu essen. Dabei lege ich mir immer ein, zwei Krümel beiseite, um diese nach dem Leeren der Schüssel noch genussvoll zu essen. Ich war also beim Essen, als Herrchen meine Wasserschüssel nahm und auch diese neu befüllte. Nachdem ich meine Schüssel geleert hatte, schaute ich noch ganz intensiv auf meinen Essplatz. Herrchen dachte, ich hätte wohl noch so großen Hunger und gab mir noch einen Keks (natürlich einen Hundekeks). Hat alles nichts gebracht, ich starrte weiterhin. Nun, oh Wunder, bekam ich meine Futterschüssel nochmals gefüllt. Also, das hatte ich noch nie erlebt. Gelegenheiten soll man nutzen und so war auch das ruck zuck weg. Mein Starren jedoch immer noch nicht. Allmählich hielten mich Herrchen und Frauchen für krank.

Dann nahm Frauchen noch einmal meine Wasserschüssel hoch, um sie neu zu befüllen (sie hatte nicht mitbekommen, dass Herrchen das schon gemacht hatte) und damit war der Krümel befreit, den ich beiseitegelegt hatte und ich konnte befriedigt und satt meinen weiteren Beschäftigungen nachgehen.

Bis dahin

Lisa

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Das Jahr 2018

Der Friseurtermin

Ich hatte wieder mal  das „Vergnügen“ zum Friseur zu dürfen. Ich mag das ja nicht gerne, aber wenn es draußen sehr warm ist, ist es doch besser, wenn ich nicht soviel Haare an mir habe. Da komme ich beim Laufen ganz schön ins Schwitzen und bin dann schneller aus der Puste.

Ihr glaubt gar nicht, was ich da an Haaren verliere. Mehrere Kilo nur Haare (sieht jedenfalls danach aus, wenn ich fertig bin). Könnt ihr hier unten in Schwarz/Weiß sehen. Einmal bin ich vor dem Friseur und einmal danach. Auf dem großen Bild helfe ich Herrchen gerade bei seinem Handy. Er hatte da ein Problem und ich habe schnell geholfen.

Also bis dahin

Lisa

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Das Jahr 2018

Große Zähne

Ich war mal wieder mit meinem Herrchen unterwegs, um ein paar Bilder von Eis zu machen. Damit meine ich natürlich nicht, dass ich die Bilder mache, sondern Herrchen macht sie. Ich kann die Kamera nicht halten und selbst wenn ich es könnte, ich kann da nicht reingucken. Meine Nase ist im Weg. Und mit Eis meine ich auch nicht Eis am Stiel, sondern kaltes, hartes, gefrorenes Wasser. Eis eben. Könnt ihr hier gleich sehen.

Wir sind also zum Eis gegangen, haben Fotos gemacht und auf dem Rückweg sah Herrchen etwas auf einem Feld. „Das gucken wir uns mal an. Aber ganz leise sein“ sagte Herrchen. Ich wusste gar nicht was er wollte. Ich bin immer ganz leise, wenn ich nicht belle. Wir pirschten uns also ganz leise an und Herrchen machte schon Bilder unterwegs.

Und dann sah ich es! Ein buckliges Tier und das fraß Gras! Da bin ich aber ausgeflippt. Das Biest hatte Glück, dass ich an der Leine war.

Herrchen konnte ich nicht mitziehen. Der hat sich ganz schön dagegengestemmt. Und das war gut so. Als wir näherkamen, sah ich nämlich die großen Zähne von diesem Tier (übrigens, das hieß Nutria). Wenn ich dazwischengekommen wäre, oijoijoi. Bin ich aber nicht.

Das Biest versuchte dann wegzulaufen.

Das war schon lächerlich: laufen! Wenn ich laufe, lege ich auch ordentlich Strecke zurück. Das Nutria nicht. Das hat sich gaaaanz langsam bewegt, wie in Zeitlupe. Herrchen sagte, dass das Biest ganz alt ist. Wohl der Methusalem der Nutrias sagte er. Ich weiß nicht, was ein Methusalem ist, aber ganz schön alt kam es mir auch vor, so langsam wie es sich bewegte. Hatte bestimmt Knochenweh. Naja, wir haben es dann in Ruhe gelassen und sind weiter nach Hause gegangen.

Die Zähne könnt ihr hier unten sehen.

Bis dahin

Lisa

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