Dänemarks Wind

Hallo, da bin ich wieder.

Wir waren gerade für ein paar Tage in Dänemark an der Nordsee. Hier wollten Herrchen und Frauchen mit mir Fahrradfahren, an den Strand gehen und die Dünen abschnuppern. Leider war das mit dem Radfahren nicht so viel. Wir waren nur dreimal unterwegs, obwohl ich doch so gerne laufe und geregnet hat es doch auch nicht. Nicht mal Nebel war da, so dass man vielleicht nichts sehen können (wenn man von Nörre mal absieht, aber da habe ich auch keinen gesehen). Dafür war es ein bisschen windig. Manchmal war es so doll, dass ich gar nicht an den Strand konnte. Das war natürlich nicht immer, aber manchmal, wie ihr auf den Bildern sehen könnt. Da habe ich immer Schaum gejagt, der vom Wasser an den Strand gelegt wurde. Das hat Spaß gemacht, aber auch durstig. Die haben nämlich den Schaum gesalzen und Salz macht Durst.

Und eine Schlange habe ich noch gesehen. Herrchen sagt, das ist eine Kreuzotter. Ich glaube ihm eigentlich alles aber…. die Schlange hatte kein Kreuz getragen und ein Otter war es auch nicht. Ich glaube, da hat er mich etwas angeschwindelt.

Ich hab‘ auch noch meinen Freund Miko getroffen. Der war nämlich auch in Dänemark. Sein Frauchen hatte Geburtstag und wir haben sie besucht. Könnt ihr auch bei den Bildern sehen. An dem Tag war es richtig windig mir ganz viel fliegenden Sand, den ich immer ins Gesicht bekam. Naja, war nicht so schlimm.

So, das wars erstmal

Bis dahin

Lisa

 

Da muss man durch

Hallo, ich bin’s wieder.

Ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen, aber, man hat ja soviel zu tun. Hin und wieder gibt es jedoch eine Pause, so wie heute. Die haben wir genutzt, um spazieren zu gehen. Zunächst war auch alles gut. Wir sind über Felder gegangen, an einer Koppel vorbei, auf der riesige Hunde standen (sollen angeblich Pferde sein, aber die sitzen doch unter der Haube von Autos. Daher können das keine Pferde gewesen sein, die waren zu groß) und weiter bis an einen großen und tiefen Graben. Zu allem Überfluss war der auch noch mit Wasser und so kleinen grünen Klecksen gefüllt. Diese Dinger bleiben an der Haut kleben, wenn man dort hineingeht. Keine Sorge, sind wir nicht.

Da war aber ein Wald am Feld, durch den wir wollten, um nicht wieder den ganzen Weg zurück zu gehen. Also hinein. Die ersten Meter (so ca. 5) ging es ganz gut, doch dann kamen umgestürzte Bäume und viel kleines Gestrüpp am Boden, so dass Herrchen mich tragen musste. Wie ihr wisst, verfüge ich nicht unbedingt über lange Beine. Das war schon ein ziemlicher Kampf und wir kamen immer weiter in den Urwald. Mit jedem Schritt wurde es schlimmer und wir mussten (ja, wir. Auch ich musste zwischendurch wieder selber gehen) und zwischendurch ausruhen. So ging es richtig weit in den Wald hinein über umgestürzte Bäume, trockene Äste, durch Brombeeren und Brennnesseln. Als wir endlich durch waren, war ich mit irre vielen kleinen Kletten im Fell beglückt und Herrchen (so sagte er) pfiff auf dem letzten Loch.

Wir haben dann erst mal eine Pause in einer Hütte vom Nabu gemacht und konnten jedoch wieder auf eigenen Füßen zum Auto gehen und nach Hause fahren.

Und was ist die Moral aus der Geschicht‘: das machen wir nicht wieder.

Bis dahin

Lisa