Das Jahr 2017

Seltsame Logik

24.04.2017

Ich muss doch mal was loswerden. Mir kommt die Sprache von Herrchen und Frauchen sehr merkwürdig vor. Es geht mir nicht darum, dass sie nicht bellen (das müssen sie noch lernen), sondern um die Ausdrücke selber.

Wie ich schon geschrieben hatte waren wir in Dänemark. Das liegt am Wasser. Auf der einen Seite die Ostsee und auf der anderen die Nordsee. Das sind beides große Wasseransammlungen. Dazu sagt man Mehr (Meer, Anm.d.Redaktion). Die heißen wohl so, weil das zwei sind. Wenn nun aber nur ein Wasser, wie z.B. nur die Nordsee wie in Holland vorhanden ist, heißt das auch Mehr, obwohl das nur eins ist. Daher muss es eigentlich Einwasser oder so ähnlich heißen.

Dann waren wir vorher noch in Hamburg, das ist eine große Stadt in der Nähe. Dort waren wir an der Alster, so heißt dort ein See mitten in der Stadt. Da waren Schiffe drauf und die haben geseegelt (gesegelt). In Dänemark am Meer heißt das aber auch Seegeln. Das müsste aber doch eigentlich Mehrgeln heißen, da die Schiffe doch auf dem Mehr sind. Das verstehe ich nicht.

Aber, es geht noch weiter.

Im Wasser leben Tiere, die heißen Fische. Es gibt verschiedene Sorten Fisch: große und kleine. In Nymindegab ist ein Schaufenster, da ist das Gerippe von einem Fisch ausgestellt. Da ist überhaupt kein Fleisch mehr dran. Ich mag ja Knochen und würde schon mal einen nehmen, aber ich komme da nicht ran.
Dieser Fisch ist gar keiner, sagt Herrchen. Das ist ein Wal und Wale sind Säugetiere. Ich bin auch ein Säugetier sagt er. Das kann aber nicht stimmen. Ich lebe an Land und das Fischsäugetier, das Wal heißt im Wasser. Somit kann ich kein Säugetier sein. Ich habe auch nicht so einen flache und platten Schwanz. Meiner ist schön rund. Daran kann man erkennen, dass ich kein Säugetier sein kann. Und seien wir doch mal ehrlich: habt ihr schon mal einen so großen Dackel gesehen? Na also. Ich bin kein Säugetier.
Vögel sind auch keine Säugetiere, weil die ja auch nicht im Wasser leben, obwohl die auch einen platten Schwanz haben. Da kann etwas nicht stimmen.

Ich werde mal ein paar Bücher lesen, um der Sache auf den Grund zu gehen.

Ich und ein Säugetier? Das kannste vergessen

Bis dahin

Lisa

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Das Jahr 2017

Urlaub in Dänemark

Wir waren im Ausland!

Letztens haben wir ein paar Tage Urlaub in Dänemark gemacht. Das ist schon Ausland. Das merkt man, wenn man hinter Flensburg an eine Sache kommt (ich weiß gar nicht was das ist) und dort geschaut wird, wie man aussieht. Sieht man so aus wie wir, kann man weiterfahren, wenn nicht, wird man angehalten und muss irgendwas zeigen. Wahrscheinlich sowas wie: ob man Stullen dabeihat, oder nicht.

Wir konnten weiterfahren, da wir aussehen wie wir. Ich weiß nur nicht, wie andere aussehen sollen wie wir, wenn sie gar nicht wir sind. Das ist kompliziert.

Jedenfalls sind wir in Dänemark zu unserem neuen Haus gefahren. Das gehört uns natürlich nicht, sondern ist nur geliehen. Dafür muss man eine Gebühr entrichten und darf dann dort rein. Mir hat es gleich gefallen und nachdem wir eingezogen waren, gingen wir gleich los.

Bo ejh, das hab‘ ich noch gar nicht erlebt. Wir sind nur ein paar Schritte gegangen und waren gleich am Wasser. Das Wasser heißt dort Fjord. Das war auf der einen Seite. Auf der anderen Seite (da sind wir aber erst am nächsten Tag hingegangen) gab es auch Wasser. Das hieß Meer, obwohl man es mit Nordsee ansprechen musste. Bevor wir aber dort waren, mussten wir etwas länger gehen, als zum Fjord. Aber weit war das auch nicht. Wir sind dann über Berge geklettert, die ganz schön hoch waren und total voller Sand. Das war irre anstrengend, hat aber viel Spaß gemacht. Ich bin da ganz schnell raufgerannt und wieder runter und wieder rauf, bis ich aus der Puste war. Und dann waren wir am Strand. Da ist auch alles aus Sand, nur nicht so hoch. Und Wasser war auch da. Das kam immer angerauscht und ging dann wieder etwas weg. Immer wieder so hintereinander. Ich habe hier ganz viel tolle Dinge gefunden, mit denen ich spielen und manche, die ich essen konnte. Das sollte ich aber nicht, weil es nicht gekocht war. Naja, dann eben nicht.

Wir sind da jeden Tag gegangen und immer gab es Neues. An den ersten Tagen schien die Sonne, das war ganz toll und dann kamen die Wolken vom Himmel und haben uns nicht mehr so weit gucken lassen. Das war Nebel. Der hielt vier Tage lang an. Da gibt es übrigens einen Ort ganz in der Nähe, von wo wohl der Nebel gekommen ist. Dieser Ort heißt Nr. Nebel.

Ich wollte aber auch gar nicht so weit gucken. Man kann doch viel besser mit der Nase „gucken“. Das heißt schnuppern und da gibt es wirklich viel zu schnuppern. Und auch viel zu finden. Ich habe da einen Ball gefunden, der jeden Tag auf mich gewartet hat. Wir haben dann zusammengespielt (könnt ihr auf dem Bild sehen).

Ach, das hatte ich ganz vergessen. Ich habe einen Korb im Auto, indem ich immer sitze. Das ist ganz toll bequem und ich kann gut rausgucken. Das sieht so aus.

Nun noch schnell ein paar Bilder vom Strand mit mir und Herrchen hat auch noch ein paar, ohne mir (äh, mich).

Aber vorher hier ein Video (Das war am ersten Tag. Da war ich noch an der Leine)

 

 

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Das Jahr 2017

Die Aussicht

Meine Familie und ich, also Herrchen, Frauchen und ich gehen täglich spazieren. Das ist, um meine Beine stärker zu machen. Denn dann kann ich besser am Fahrrad laufen. Dabei geht das schon ganz gut, aber ich gehe trotzdem gerne spazieren. Bevor es losgeht, muss ich noch ein Halsband um bekommen. Das ist, damit ich mich von den anderen Hunden unterscheide, die auch dort gehen. Dabei kann man das klar erkennen, auch ohne Halsband. Ich bin die, die immer versucht die Leine zu testen. Ich gucke nämlich, wann sie wohl reißt.

Mein Weg zum Halsband (Video)

Wenn wir so gehen, gehen wir oft durch einen kleinen Wald (Herrchen sagt immer der heißt Mückenwald, weil da so viele Mücken sind) und ein Senn ist auch gleich dabei. Da sind manchmal Vögel, die nicht fliegen, sondern auf dem Wasser sitzen. Sogenannte Wasservögel. Eigentlich können die aber gar nicht so heißen, da sie nicht aus Wasser sind, oder aber die kitzeligen Dinger (Federn, Anm. des Herrchens) sind aus Puderwasser und tropfen nicht rein in den See. Dann können das doch Wasservögel sein. Hier gibt es ein kleines Haus mit einer Tür, die man nicht aufmachen muss. Da kann man gleich so rein. Und ein großes Fenster gibt es dort auch, aber ohne Glas. Und da sitze ich dann und gucke mir das Wasser und die Vögel an.

Herrchen macht dann Bilder und die gucken wir uns dann zuhause wieder an.

Wie ich da so sitze, könnt ihr hier sehen:

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Das Jahr 2017

Die Schule

Ich gehe wieder zur Schule

Das habe ich schon einmal gemacht, aber da war ich wohl noch zu jung. Ich konnte mir gar nicht alles merken, was da so abging. Dabei sollte ich das eigentlich. Die Lehrerin sagte immer: ich bin zu abgelenkt.

Stimmt doch gar nicht. Die Tannenzapfen und meine Mitschüler müssen doch erst einmal wissen, wer ich bin. Und das dauert. Als endlich alle es wussten, war die Schule zu Ende. Aber jetzt gehe ich wieder hin. Das ist eine neue Schule in Bardowick und nur für Dackel. Hej, macht das Spaß. Ich habe auch schon viel gelernt. Da wäre z.B. Sitz. Wenn ich das mache, bekomme ich ein Leckerli. Ist ganz einfach. Ich brauche mich nur hinsetzen und schon gibt’s Leckeres.

Ich kann allerdings auch Fuß. Da krieg ich auch wieder ein Leckerli, wenn ich gehe. Manchmal halten Herrchen oder Frauchen das Leckerli allerdings ziemlich hoch, damit ich nicht rankomme. Da muss ich mich gedulden. Das gibt so viel, was ich kann. Wenn wir Spazierengehen muss ich manchmal anhalten. Das heißt dann Stopp. Das muss sein, damit ich nicht überfahren werde. Klappt auch gut. Oder ich soll warten, wenn Herrchen fotografiert. Mache ich auch. Ich warte dann, bis er fertig ist und gehe nicht weiter.

Und Freunde habe ich in der Schule auch. Da wären Socke und Benny. Die mag ich beide. Leider sind die beiden der Meinung: „Es kann nur einen geben“. Das ist blöd, da ich doch mit beiden spielen will. Und Lizzi ist auch da. Sie ist aber kein Dackel; aber auch klein. Wie das da so abgeht, könnt ihr hier sehen:

Bleiben

Hier soll ich kommen

Aufgepasst

Benny und ich

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Sabine

Sabines Geschichte

Hallo ich bin’s, Sabine!
Hier erzähle ich euch aus meinem Leben und was ich so denke.

Piraten in Hamburg?

27 Okt

Hallo ich bin’s Sabine!

Ich will mich mal wieder melden. Eigentlich wollte ich immer ein Tagebuch veröffentlichen, aber das dauert ganz schön lange, bis so ein Buch voll ist. Deshalb schreibe ich jetzt mal so.

Ich habe neulich mit meinem Herrchen zusammengesessen und er hat mir aus der Zeitung vorgelesen.

Da waren tolle Geschichten drin und eine handelte von Piraten.

Ja tatsächlich! Piraten in Hamburg.

Ich kenne Piraten natürlich aus dem Fernsehen und da haben die mit komischen Monstern gekämpft. Das waren, glaub‘ ich, verfluchte Piraten aus der Karibik. Die hatten ganz schön zu tun und wurden immer von den bösen Soldaten gejagt. Als ich mein Herrchen fragte, warum die das machen, sagte er, dass die Soldaten eigentlich die Guten sind und die Piraten die Bösen. Aber das glaubte ich erst nicht so recht. Die Soldaten sollen für Recht und Ordnung sorgen. Ich weiß nicht was Recht ist, aber für Ordnung sorgt mein Frauchen. Deshalb weiß ich was er meint. Dann hat er mir erzählt, dass es schon einmal Piraten in Hamburg gab. Aber das ist schon lange her. Damals hieß einer Klaus Störtebecker. Den hat man den Kopf abgehauen und der lief noch ganz lange an seinen Kollegen vorbei. Und alle, an denen er vorbeilief, die durften dann nach Hause gehen.

Das glaube ich, da ich schon gesehen habe wie das geht. Allerdings mit Hühnern. Da hat unser Nachbar einem Huhn den Kopf abgemacht und das Huhn ist noch eine Weile gelaufen. Da es jedoch nicht mehr sehen konnte, lief es irgendwo gegen und blieb dann liegen.

Die Piraten, die jetzt in Hamburg waren, sind aus Afrika gekommen; ich glaube das heißt da Somalia. Die sind extra hierhergekommen, damit sie ihre Unschuld beweisen können. Hier haben sie zwei Jahre in einem Gefängnis gesessen (aber nicht so wie früher bei Wasser und Brot) und haben nachgedacht, wie es so gekommen ist.

Mein Herrchen hat mir erzählt, dass diese Piraten ein Schiff überfallen haben und Geld erpressen wollten, um sich einen Mercedes oder Opel zu kaufen. Dabei wurden sie auf dem Schiff geschnappt und nach Deutschland gebracht, wo sie dafür verurteilt werden sollten. Und das hat zwei Jahre gedauert und soll fast zwei Millionen Euro gekostet haben.

Boah, was kann man dafür Futter für kaufen, Leckerlies, Kaustangen, die kleinen Dinger für Unterwegs und…!

Naja, ich will ja eigentlich was ganz anderes sagen.

Das könnte doch aus so gewesen sein, dass die Piraten eigentlich gar keine sind. Vielleicht wollten sie auf Safari gehen und hatten deshalb Gewehre dabei. Aber dann sind sie versehentlich in ein Boot und nicht in ihren Landrover gestiegen. Als sie den Fehler bemerkten, war es bereits zu spät und sie waren auf hoher See. Dann hatten sie Glück, dass das Schiff vorbeigekommen ist und sie aufgenommen hat. Erst als sie an Bord waren, hat man dann die Gewehre gesehen und weil die Piraten kein Deutsch konnten, konnten sie ja auch nicht erzählen, dass sie eigentlich auf Safari wollten.

Das haben die Richter in Hamburg nun zwei Jahre lang überprüft und festgestellt, dass das nicht stimmt. Nein, sagten die Richter, ihr wolltet das Schiff kapern und deshalb müsst ihr bestraft werden.

Und das machten sie dann auch, Dabei sollte sogar geprüft werden, ob die Piraten überhaupt an Bord waren. Vielleicht wurden sie dahinentführt. Ich hätte das schneller gewusst: ich hätte einfach einen Piraten angerochen und auf dem Schiff geprüft, ob der Geruch auch da ist. Das wäre schneller gegangen und ich hätte als Belohnung gaaaannnzz viele Leckerlies bekommen.

Aber, mich fragt ja keiner.

Mein Leben, Aus dem Tagebuch eines Dackels

23 Dez

Aus dem Tagebuch eines Dackels

Teil 1

WAS?

Ihr müsst schon lauter reden!

Hallo, ich bin Sabine. Als ich zur Welt kam, wusste ich das natürlich noch nicht. Damals war ich nur: „ach Gott ist die süß!“. Den Namen fand ich ziemlich lang. Das änderte sich, als mein zukünftiges Herrchen und Frauchen zu Besuch kam. Ich kannte sie noch nicht, ging aber schon mal hin, weil ich dachte: „hm, die riechen so gut, die will ich jetzt immer riechen“. Mein zukünftiges Frauchen nahm mich auf den Arm und sagte „Hallo
Sabine“ zu mir. So kam ich zu meinem Namen.
Das war ich, als ich meinen Namen bekam
Hier bin ich übrigens mit meinen Brüdern zu sehen. Ich hatte damals immer das Bedürfnis auf sie aufzupassen.
Das hatte auch einen Grund. Wenn meine Brüder schliefen, schlich ich mich heimlich zu meiner Mama, weil die immer so schönes Futter hatte. Leider war ich meistens nicht lange allein
Den beiden fehlte es allerdings an Clevernes. Sie gingen das Ganze von der falschen Seite an
Essen gehört zu den wichtigsten Dingen in meinem Leben. Das habe ich schon als Baby gewusst und ich weiß es auch noch heute. Wenn die Zeit gekommen ist, muss ich essen. Entweder ich bekomme mein Futter von ganz allein, oder ich muss Bescheid sagen. Das mache ich dann so gegen 8:00 Uhr morgens, oder gegen 18:00 Uhr am Abend. Ich muss da immer aufpassen, damit es nicht vergessen wird. So eine halbe Stunde vorher werde ich unruhig und mache schon mal leichte Grummelgeräusche. Wenn das nicht reicht, wird es langsam lauter, bis es dann für mich heißt: hallo, du musst noch ein wenig warten. Du weißt doch: 18:00 Uhr!


Das sind so die Dinge, die ich als Hund gar nicht mag. Man sagt mir einfach, wann ich Hunger habe. Wenn ich die Dosen öffnen könnte, ja dann..!


Als ich zu meinem Herrchen und Frauchen zog, war ich gar nicht einsam. Nur manchmal in der Nacht, weil ich in einem Karton schlafen musste. Das war vielleicht doof! Aber wenn man müde ist, geht es.


Ich habe immer genau gehört, wenn es etwas zu essen gab und lief dann auch gleich los. Ihr fragt warum, ich war doch ganz alleine? Ne, das stimmt nicht. Da wohnte noch mein späterer Kumpel Werner mit seiner Freundin Puschel. Anfangs fand ich die ja komisch, weil die nicht bellen konnten, aber wir kamen miteinander zurecht.

Hier sprinte ich gerade los in Richtung Futter. Ich musste es nämlich mit meinem Kumpel teilen
Links im Bild, das bin ich und rechts mein Kumpel Werner. Der hatte gar keine Zähne mehr, so dass ich keine Angst zu haben brauchte. Ich musste nur auf seine Fingernägel achten, denn die waren ziemliche kratzig und lang.
Manchmal war Werner schneller satt als ich. Da konnte ich dann so richtig schlemmen und mich wirklich sattessen
Hier ist so ein glücklicher Moment zu sehen. Das kam aber nicht oft vor.


Seine Freundin Puschel war eigentlich auch ganz lieb. Sie verlor zwar immer viel Haut (ich weiß nicht genau, aber ich meine mein Frauchen hatte Fell gesagt anstatt Haut. Aber ich weiß das doch besser). Puschel konnte auf einen Stuhl springen und schauen, was es zu essen gab. Ich konnte das nicht. Meine Beine waren dafür zu kurz.
Ich durfte nichts an knappern. Keine Stühle, keine Tische, keine Schuhe und nicht einmal mein Körbchen. Wollte ich ja auch nicht (naja, das Körbchen schon ein bisschen). Und dann schenkt mein Frauchen mir einen Schuh zum Knabbern. Das habe ich eigentlich nicht verstanden Ich habe einen großen Garten zum Spielen. Früher war da nebenan noch ein toller Freund. Dusty. Ich weiß gar nicht, wo er eigentlich geblieben ist. Aber, wenn wir draußen gespielt hatten, hat es immer viel Spaß gemacht, obwohl er so groß war. Leider kann ich mich nur noch an ihn erinnern, aber keine Bilder zeigen. Das ist schade. ENDE Teil 1

Aus dem Tagebuch eines Dackels

Teil 2

Ihr habt schon eine ganze Menge über mich erfahren. Aber es kommt natürlich noch mehr.
Ich habe einen großen Garten zum Spielen. Früher war da nebenan noch ein toller Freund. Dusty hieß er. Das war ein großer schwarzer Mischlingshund. Nicht dass ihr jetzt glaubt ich mag keine Hunde ohne einen richtigen Stammbaum. Dann hätten wir nicht so viel Spaß miteinander gehabt. Ich weiß gar nicht, wo er eigentlich geblieben ist. Aber, wenn wir draußen gespielt hatten, haben wir immer viel zu erzählen gehabt und haben eine Menge rumgetollt, obwohl er so groß war. Leider kann ich mich nur noch an ihn erinnern, aber keine Bilder zeigen. Das ist schade.
Ein Jahr, nachdem ich bei Herrchen und Frauchen eingezogen bin, haben wir meinen und den Geburtstag von meinen Brüdern gefeiert (wir sind nämlich alle am gleichen Tag auf die Welt gekommen). Da hatten wir aber eine Menge auszutauschen und viel zu essen.

Ich muss aber sagen: das waren ganz schöne Rabauken. Ich als braves Mädchen habe lieber zugeschaut und somit nicht so viele Kalorien verbraucht.
Zum Spielen hatte ich immer eine Menge Sachen. Die brauchte ich auch, weil mir sonst manchmal langweilig war. Herrchen und Frauchen mussten immer weg und ließen mich dann lange allein. Sie nannten das zur Arbeit gehen. Das war schon komisch, da sie mit dem Auto gefahren sind, aber man kann die Menschen nicht immer verstehen. Einmal hat mein Herrchen ganz viel Lärm gemacht und ich habe schnell nachgeschaut was da wohl so laut war. Herrchen erklärte mir dann, dass er Löcher in die Wand macht, um daran was festzuschrauben. Blödsinn, Löcher sind hohl und da kann man nichts dran festschrauben. Es hat auch ganz doll gestaubt und ich bin dann wieder gegangen.
Einmal beim Spazierengehen bin ich irgendwo hängen geblieben und man hat mich gehauen, obwohl niemand zu sehen war. Mein Herrchen hat mich gerettet und gleichzeitig gehauen. Da hatte ich aber Angst vor ihm und bin immer weggelaufen.
Später hat er mir erklärt, dass ich in einem Weidezaun hing und elektrische Schläge bekam. Da hab ich ihm verziehen.
Ich habe schon von Dusty erzählt und dass er plötzlich weg war. Dafür kam jemand anders, das heißt, eigentlich zwei. Nelly (links im Bild) und

Anna-Lena (hier bin ich rechts zu sehen).
Bei Nelly war ich anfangs vorsichtig, weil sie immer weg lief und so viel Angst hatte. Das hat sich aber später gegeben und wir haben viel miteinander gespielt. Die kann vielleicht laufen sag ich euch. Da komm‘ ich mit meinen kurzen Beinen nicht nach.
Weiter oben habe ich erzählt, dass Herrchen und Frauchen zur Arbeit fahren. Das machen die mit einem Auto. Das ist was ganz tolles. Da kann man sich reinsetzen (ich nicht so direkt, denn ich werde in mein Körbchen gehoben) und viel von der Welt sehen, ohne selber laufen zu müssen! Mein Lieblingsauto ist das grüne. Da sitze ich direkt hinter Herrchen oder Frauchen und kann über die Schulter nach vorne sehen, oder auch zur Seite. Die haben extra für mich Löcher in das Auto gemacht, damit ich zur Seite rausschauen kann. Die Löcher heißen dann Fenster.
Als ich noch jung war, habe ich Modell gestanden für mein Herrchen. Der hat mich dann immer fotografiert und ich fand es super. Jetzt, im Alter fotografiert er mich seltener, aber ich habe auch schon die ersten Krähenfüße.
Guckt mal, so sah ich früher aus:

Einmal sind wir spazieren gegangen und haben dort riesige Hunde getroffen. So große hatte ich noch nie gesehen. Mein Frauchen sagte, das sind Pferde, aber ich glaube das nicht. Die sehen genauso aus wie ich, nur größer. Als ich zum Spielen zu ihnen lief, haben die sich wohl erschrocken und einer hat mich getreten. Man, hatte der einen harten Fuß. Ich habe schnell nach Herrchen und Frauchen gerufen und wir sind dann zu einem fremden Mann gefahren. Der hieß Tierarzt und hat mich fotografiert. Da durfte keiner dabei sein und auf dem Bild war ich dann von innen zu sehen, ohne das der Fotoapparat in mir war! Ich hatte ganz schöne Kopfschmerzen und die haben noch lange gehalten. Jetzt lasse ich die großen Hunde in Ruhe, damit sie sich nicht wieder erschrecken. Ich guck nur mal kurz rüber.
So, ich brauche mal eben eine Pause. Gleich erzähl ich weiter.
Aus dem Tagebuch eines Dackels


Teil 3
Ich bin wieder da!
Mittlerweile bin ich nun schon fast 13 Jahre alt und habe eine Menge erlebt. Man stelle sich nur mal vor, da gehe ich so durch die Landschaft und stoße auf ein Ding, das noch kürzere Beine hat als ich. Als Ausgleich gab es dann statt Fell nur piksige Dinge an dem Ding. Da bin ich lieber nicht so nahe ran gegangen. Man weiß ja nie.
Von meinem Herrchen und Frauchen habe ich schon erzählt. Aber, gezeigt hab‘ ich sie noch nicht. das mache ich jetzt noch schnell. Sonst wisst ihr ja gar nicht Bescheid.

Das ist mein Frauchen (auf dem Schoß ich, nicht verwechseln)

Und hier mein Herrchen, mein Retter und Helfer in der Not

Hier sind sie mal ohne mich zu sehen. Naja, ich kann ja nicht überall mit hin
Auf dem Bild mit meinem Herrchen sind wir gerade in Dänemark.
Jawohl, in Dänemark!
Auch wenn ihr es nicht glaubt, so bin ich doch viel herumgereist. Wo ich nicht überall war: in Dänemark, auf Bornholm (ach ja, ist ja auch Dänemark), in Schweden (hätte ich beinahe wieder nach Hause fahren müssen), in Italien und sogar in der Lüneburger Heide.
Fangen wir mal mit Dänemark an. Hier kann man super in den Dünen toben und im Wasser spielen. Doch aufgepasst: da kann man ganz schön nass werden.
Manchmal klappt es allerdings nicht mit dem Laufen, dann heißt es: Augen zu und durch.

Aber meistens geht es gut.

Habt ihr gesehen, was ich laufen kann? Selbst im Sandsturm bin ich nicht unterzukriegen. Aber eigentlich hätte ich auch gerne eine Sturmjacke gehabt.
Glücklicherweise gab es auch solche Momente, in denen wirklich alles gut war.

Das ist übrigens auf Bornholm.
So sieht das da überall aus. Und manchmal auch anders
Hier könnt ihr mich mit meinem Frauchen sehen. Claudia ist auch dabei und Theo, ihr Hund. Theo ist manchmal etwas stürmisch in Sachen Liebe. Da muss ich schon hin und wieder meine Zähne zeigen. Wolfgang, Theos Herrchen hat leider in der falschen Richtung gefilmt, sonst wäre ich eventuell im Kino zu sehen gewesen.
Und noch mal im Wasser.
Hier versuchte ich den sterbenden Schwan zu tanzen, was im Wasser gar nicht so leicht ist..

Nach so viel Laufen und Wassertreten bin ich aber wirklich geschafft. Ich muss mich noch mal hinlegen.
Übrigens schlafen: hab ich nicht ein tolles Körbchen?

Kommt ruhig näher ran. Ich beiße nicht.
Auf zu neuen Abenteuern.

Hups, erwischt.
Wisst ihr eigentlich, dass es auch kaltes weißes Wasser gibt? Erst ist es einfach nur weiß und kalt, dann wird’s flüssig und mir wird kalt.

Herrchen sagt, dass ist Schnee. Das klumpt total im Fell, löst sich aber auch schnell wieder auf.
Da kann man genauso toll rumlaufen, wie am Strand.
Manchmal muss ich Frauchen allerdings ziehen, sonst kommt sie nicht durch den Schnee.
Schnee kann aber auch ganz schön glatt sein. Da ist Vorsicht geboten.

Guckt mal! Hier war ich so schnell, das der Fotoapparat mich gleich zweimal aufgenommen hat. Dabei bin ich doch nur die Treppe runter und wieder rauf!
Ich war auch mal ganz krank. Da musste ich wieder zu dem Mann, der mich von innen fotografiert hat. Der hat mich dann aufgeschnitten und alles, was nicht in Ordnung war einfach rausgenommen. Da habe ich gar nichts von mitbekommen, so tief hab ich geschlafen. Nur als ich wieder aufgewacht bin, war es nicht mehr so schön. Da kamen aber Herrchen und Frauchen und haben mich schnell nach Hause geholt und mir einen Schlafanzug angezogen. So was hatte ich noch nie erlebt. Ich hab‘ doch nicht gefroren. Das hat vielleicht gejuckt. Hat aber nicht so lange gedauert. Und den Schlafanzug habe ich seitdem auch nie mehr getragen.
Ich kann nun auch nicht mehr so gut hören. Das gefällt mir gar nicht. Am Anfang habe ich gar nicht verstanden, was los ist. Da hat mein Herrchen mit mir geredet und ich habe ihn nicht gehört. Das ist traurig. Jetz gibt er mir mit seinen Vorderbeinen immer Zeichen und ich weiß dann, wo ich lang muss. Deshalb gehe ich nun auch lieber an der Leine. Da kann er besser auf mich aufpassen. Ich kann die Autos nämlich auch nicht mehr hören.
Aber wenn er pfeift, das höre ich und gucke dann ganz schnell, wo er ist.
Wenn es warm ist, das heißt dann Sommer (habe ich selber herausgefunden) bin ich am liebsten draußen. Viele neue Dinge gibt es zu entdecken und zu probieren (nein, nein, nicht essen). Manche machen Spaß und andere funktionieren nicht. Da brauche ich dann Hilfe.



Manchmal gehen wir in den Wald, obwohl der ganz unheimlich ist. Da stehen Bäume rum und ich glaube, die beobachten mich. Da bin ich gar nicht gerne drin


Hier warte ich auf mein Herrchen. Da könnt ihr auch mal sehen, wie groß so ein Wald ist.
Glücklicherweise gibt es nicht nur den Wald. Es gibt z.B. Wasser

Ich kann auch am Fahrrad laufen. Da bin ich aber immer schnell kaputt und mein Herrchen hebt mich dann ins Körbchen. So was hat er nämlich am Fahrrad
Wir gehen wandern

Schlabbern Wasser am Kanal

Oder sitzen einfach nur im Gras



Und wenn ich dann so in die Zukunft schaue, ist mir nach Feiern zumute
So, jetzt bin ich aber müde.

Tschüss, bis zum nächsten Mal.

Verfasst von Reiner – 23. Dezember 2011 in Allgemeines, Sabines Welt


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Das Jahr 2017

Ich bin Verwandt!!

16.04.2017

Huhu, ich bin jetzt verwandt!

Ich habe Nachwuchs bekommen, allerdings nicht selber. Das war nämlich Lilly, die Kinder bekommen hat. Und da Lilly meine Schwester ist, bin ich jetzt verwandt. Dieses verwandt heißt: Tante.

Ja, ich bin jetzt Tante Lisa!

Das können die Lüdden aber noch nicht bellen, dazu sind sie noch zu jung. Aber das wird. Irgendwann können sie das und können mich dann rufen. Das müssen sie allerdings ordentlich laut machen, denn sie wohnen in Mölln und ich in Adendorf. Ich glaube, da kann ich meine Ohren spitzen wie ich will, ich werde sie wohl nicht hören.

Hoffentlich bekommen sie später auch so ein tolles Herrchen und Frauchen wie ich. Ich habe die beiden ganz doll lieb.

Ach, noch habe ich sie gar nicht so richtig gezeigt. Das mache ich nun hiermit.

Bis dahin
Eure Lisa

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Das Jahr 2016

Endlich Schnee

Hurra, es hat geschneit!

Endlich ist wieder Winter (das kenne ich vom letzten mal). Ich habe mich ganz schön erschrocken, als ich morgens aus der Haustür schaute. Alles weiß und es schneite immer noch.

Da musste ich aber erst mal raus und rein in die weiße Pracht. Boah, hat das Spaß gemacht. So richtig durch den Schnee toben und immer hin und her. Ich habe auch noch etwas Schnee mit ins Haus genommen. Der klebte an meinen Füßen und hatte dicke Klumpen darangemacht. Macht nichts, taut wieder ab.

So, keine Zeit mehr. Muss wieder raus, der Schnee wartet.

VIDEO

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